Offener Brief an Atila Altun wegen politischer Zensur durch die Community-Redaktion des Berliner Tagesspiegels

19. Mai 2012

Sehr geehrter Herr Altun, sehr geehrte Damen und Herren,

offensichtlich haben Sie sich entschlossen, meine Leserkommentare nicht mehr zu veröffentlichen. Und Sie ignorieren beharrlich alle Versuche, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Abgesehen davon, dass Ihr durchaus beredtes Schweigen sämtlichen Grundsätzen der Höflichkeit und einem von gegenseitiger Achtung geprägten Umgang Hohn spricht, offenbart es vor allem einen eklatanten Mangel an journalistischer Redlichkeit und Professionalität – und ein bemerkenswertes Maß an Feigheit und/oder Unfähigkeit, sich der Konfrontation mit Ihren aktiven Lesern zu stellen.

Ihre Praxis, politisch unerwünschte Teilnehmer des Forums sang- und klanglos von bestimmten Leserdiskussionen auszuschließen und Beiträge, die Ihren Richtlinien unter keinem denkbaren Gesichtspunkt zuwiderlaufen, in Feudalherrenmanier einfach kraft Ihrer Möglichkeiten zu unterdrücken, gibt Anlass zu ernster Besorgnis über Ihr Verständnis einer freien Presse und Ihr journalistisches Ethos.

Ich erlaube mir, Sie abermals zu fragen, welche Gründe Sie bewogen haben, meinen letzten, nachfolgend noch einmal wiedergegebenen Beitrag im Kommentarstrang zum Artikel „Ein Salafist auf großer Bühne“ von der Veröffentlichung auszuschließen.

@southcross

Auch wenn Sie die Debatte bereits für beendet erklärt haben, möchte ich zu Ihrem zentralen Gedanken doch noch ein paar Sätze erwidern. Sie schreiben:

„Der Widerspruch ist in der Tat vom Tisch, wenn Sie begreifen, das es Menschen gibt, die durch die hiesige Gesellschaft und die hier praktizierte Gesetzgebung sozialisiert werden und wurden (…) 

Wenn Sie das begreifen sollte die Auflösung des Widerspruchs mühelos und fix gehen.“

Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass es neben den hier sozialisierten Muslimen auch die gibt, die erst jenseits der Kindheit zugewandert sind, ihre  Sozialisation im wesentlichen also in den islamisch geprägten Herkunftsländern erfahren haben, blenden Sie den eigentlich interessanten Aspekt, nämlich dass auch bei der Sozialisation der in Deutschland aufwachsenden Muslime der Islam mit seinen Glaubensinhalten und Traditionen eine wichtige Rolle spielt, komplett aus.  Natürlich frage ich mich, warum Sie das tun. Antwort: Weil es Ihnen an Vorstellungskraft fehlt. Sie kommen gar nicht auf die Idee, dass die Verschmelzung so unterschiedlicher kultureller Systeme sowohl innerhalb der muslimischen Community, der Umma, als auch in Wechselwirkung mit der nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft und ihren ganz anderen weltanschaulichen Fundamenten, komplexe Spannungsfelder erzeugt, in denen wir uns alle irgendwie zurechtfinden müssen.

Wenn Sie diese Überlegung wirklich für so blödsinnig oder böse halten und deshalb als nicht diskursfähig abkanzeln, dann hat’s allerdings auch keinen Sinn, Sie zu diesem Thema überhaupt noch anzutexten.

So schließe denn auch ich unseren gründlich missglückten Gedankenaustausch ab und wünsche Ihnen über alle Meinungsverschiedenheiten hinweg

noch ein schönes Wochenende!

Sie werden meinen Kommentar, der nebenbei bemerkt ganz im Geiste des Leitsatzes Ihrer Zeitung rerum cognoscere causas steht, wohl kaum deshalb unterdrücken, weil der angesprochene Nutzer in seinem letzten Beitrag erklärt hat, er betrachte die Debatte mit mir für beendet. Oder sollte es tatsächlich so sein, dass Sie die einseitige Beendigung einer Diskussion durch gewisse Teilnehmer mit Sonderstatus, als Kommando auffassen, Folgebeiträge nicht mehr freizuschalten und diesem Befehl auch tatsächlich gehorchen? Kaum vorstellbar. Genauso wenig, wie die Annahme, Sie könnten es als Ihre Aufgabe verstehen, dem enfant terrible im Forum, @southcross, die explizite Entlarvung seiner mit  penetranter Hybris vorgetragenen, allerdings grotesk zu kurz gedachten und politisch-intellektuell durch und durch unreifen Argumentation zu ersparen.

Wenn dies also nicht die Gründe für die Unterdrückung meines Kommentars sind, können es eigentlich nur noch politische Motive sein, die Sie zu Ihrer Entscheidung bewogen haben. Anders ist Ihre Maßnahme beim besten Willen nicht zu deuten. Wenn Sie allein den Inhalt meiner Äußerungen – denn ihre Form gibt keinen Anlass zu Beanstandungen – für nicht veröffentlichungsfähig befinden und wie geschehen tatsächlich von Ihrer Macht Gebrauch machen, sie zu unterdrücken, dann müssen Sie sich den gleichermaßen begründeten wie schwerwiegenden Vorwurf gefallen lassen, in der freien, pluralistischen und demokratischen Bundesrepublik Deutschland, politische Zensur auszuüben.

Was es bedeutet, wenn meinungsführende Medien – und sei es auch nur punktuell und „nur“ im Bereich der Leserdiskussionen – der Versuchung erliegen, ihre Macht zu missbrauchen und öffentlich geführte gesellschaftspolitische Debatten durch Unterdrückung politisch missliebiger Beiträge manipulieren, muss ich Ihnen hier sicher nicht durch deklinieren.  Nur soviel: Ihre selbstherrliche und scheinbar völlig unreflektierte Zensurpolitik stellt eine ernsthafte Gefahr für die Pfeiler der Demokratie dar, deshalb erlaube ich mir, diesen Brief auch den Chefredakteuren und Herausgebern des Tagesspiegels sowie weiteren ausgewählten Journalisten zur Kenntnis zu geben, in der Hoffnung, damit bei Ihnen und Ihrer Zeitung einen (selbst)kritischen Denk- und Diskussionsprozess über Ihr beunruhigendes journalistisches Selbstverständnis auszulösen.

Mit freundlichen Grüßen,

ein seiner Stimme beraubter Wiedehopf, auch bekannt als Upupa_epops

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59 Gedanken zu “Offener Brief an Atila Altun wegen politischer Zensur durch die Community-Redaktion des Berliner Tagesspiegels

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  3. Offensichtlich ist die Debatte um das mögliche Verbot eines im Internet kursierenden Amateurfilmchens beim Tagesspiegel Anlass genug, Benutzerkonten zu löschen. Ganz offensichtlich sind dieser Tage unzählige Positionen unterdrückt worden, die Kritik daran üben, auf Terrorakte innenpolitisch so zu reagieren, dass man den Forderungen von Terroristen entgegenkommt.

    Ein belangloses Amateurfilmchen stellt also die Gretchenfrage, weil ein wütender Mob es zum Anlass nimmt, mit Gewalt Botschaften anzugreifen, Selbstmordattentate zu verüben, Menschen umzubringen. Und politische Vertreter haben innenploitisch nichts Eiligeres zu tun, als bar jeder juristischen Begründung ein Verbot zu fordern.

    Ihre Angst ist die Angst vor dem Gewaltausbruch auch in Deutschland. Was inszeniert wird, und was der Tagesspiegel in vorauseilender Unterwerfung (oder – wanderung?) reproduziert, ist das Verbot der kritischen Meinung als solcher (!) angesichts einer zunehmenden Anmaßung, die politische Rechtswirklichkeit des Landes mit religiös begründeten Zumutungen zu unterlaufen.

    Diese Anmaßung bedient sich der Gewaltdrohung, ständig und fundamental formuliert in der Schrift des Propheten, der angeblich durch ein paar Minuten Film beschädigt worden ist. Schon dieser Sachverhalt belegt, dass die in angeblicher Nachfolge des Propheten Wütenden, keine religiöse Substanz haben, umso mehr aber durch Terror Einfluss zu gewinnen trachten.

    Man könnte diese Trübsal menschlicher Wahrnehmung als Erscheinung zutiefst unterentwickelter Regionen betrachten, würde nicht hierzulande ein Vorfeld bedient, das (nicht zuletzt auch im Tagesspiegel) beständig Rechtfertigungen für die Gewalttaten lieferte: Mal wird der Kolonialismus hervorgekramt, mal wird die Verworfenheit amerikanischer Politik behauptet und immer wieder wird Judenhass rekrutiert und die Verletzung sogenannter „religiöser Gefühle“ ins Feld geführt, um entsetzlichen Antihumanismus zu legitimieren.

    Diese Feststellung bleibt mir nach 3 Jahren und gut 5.000 Kommentaren im Tagesspiegel: Unter der Gürtellinie darf man fast alles, aber wehe, man bezieht eine aufrechte, diskursfähige Position in einer politisch relevanten Frage. Hier hat man zu gehorchen: Die Dummheit regiert, und ihr Szepter ist die Keule.

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  5. Das Problem ist, dass die Community-Redaktion unter der Leitung Atila Altuns den Leser zur Äußerung seiner Meinung einlädt, selber aber bestimmt, welche Meinung genehm und veröffentlichungsfähig ist. Dass hierzu Regeln aufgestellt werden, die sich im TSP in Form der „Netiquette“ manifestieren, ist selbstverständlich. Die Probleme beginnen da, wo Beiträge, die objektiv nicht gegen die Netiquette verstoßen, dennoch zensiert werden. Eine solche willkürliche (und auch auf Nachfrage nicht begründete) Zensur steht einer großen Tageszeitung wie dem TSP grundsätzlich nicht gut zu Gesichte.

    Verschärft wird diese bedenkliche Entwicklung dadurch, dass man den Eindruck gewinnen muss (auch ohne Verschwörungstheorien zu stricken), dass seitens der links- bis linksradikal-orientierten Leser im Grunde genommen alles geäußert werden darf (vgl. nur Beiträge zu Themen wie „1. Mai-Demos“, „Autobrandstiftung“ oder „Gentrifizierung“), was spiegelbildlich von der „rechten Seite“ aber völlig undenkbar wäre – was ja auch noch in Ordnung wäre, wenn erkennbar rechtsextreme Positionen geäußert werden, die sicherlich niemand lesen will; die Redaktion zieht den Strich allerdings schon bei Beiträgen, die man richtigerweise als liberal-mittig oder meinetwegen konservativ verorten würde. Offensichtlich sind (aus persönlichen Gründen Altuns?) Meinungen, die der breiten Mitte unserer Gesellschaft entsprechen, nicht veröffentlichungsfähig, und das ist der eigentliche Skandal – dass durch die willkürliche Steuerung der publizierten und nicht-publizierten Beiträge ein öffentliches Meinungsbild suggeriert wird, das der tatsächlichen Meinung im Land nicht entspricht. In anderen Ländern nennt man dies „Volkserziehung“. Und das ist nicht nur unsympathisch, sondern auch hochgradig gefährlich. Insofern stimme ich @ gagaberlin ausdrücklich zu.

    Die perfide Ironie ist dabei, dass eine solche Zensurpolitik den Erfolg von Seiten wie „PI News“ erst ermöglicht, da sich dort alle diejenigen vertreten fühlen, die von der redaktionellen Einmischung beispielsweise des TSP abgestoßen sind, von diesem allgemeinen Klima des Nicht-sagen-Dürfens, des Nicht-denken-Dürfens. Um es klar zu machen, ich selber halte von „PI News“ wenig bis nichts, sehe trotz des einen oder anderen interessanten Beitrags die Seite überwiegend als Hetzorgan, ich besuche diese Seite nicht, halte aber beispielsweise den offenen Brief von Frank Furter an den TSP für absolut nachvollziehbar und nicht beanstandenswert – im Gegenteil kann ich mich dort sehr gut wieder finden.

    http://www.pi-news.net/2011/07/antwort-an-den-tagesspiegel/

    Kaum ein anderes Thema hat in diesem Zusammenhang wohl unsere Gemüter mehr erregt als das leidige Dauerthema „Islam“. Ohne eine Meta-Debatte zu beginnen: ob der deutsche Bürger die explosionsartige Entwicklung muslimischer Bevölkerung gut findet oder nicht, bleibt ihm allein überlassen. Die Gedanken sind frei. Die Ausübung dieser Gedankenfreiheit reicht heutzutage und vor allem im TSP aber schon dazu aus, in die rechte oder rechtspopulistische Ecke gestellt zu werden, wobei die User nach Herzenslust von der Gutmensch-Fraktion unter den Foristen hemmungslos denunziert werden dürfen. Für Differenzierung bleibt dabei wenig Raum. Da mag man, wie in meinem Fall, jahrelang mit einer Perserin liiert gewesen sein und türkische und marokkanische Freunde haben – sobald man die Grundsätze und die Praxis islamischer Religion ablehnt und in Deutschland kein Expansionsfeld dieser Weltanschauung sehen will, ist man schon verbrannt und unter Extremismusverdacht – für den TSP also kein würdiger User mehr.

    @ gagaberlin weist zu Recht darauf hin, dass es vor 1960 null muslimisches Leben in Deutschland gab. Im Jahr 2012 gibt es ca. 5 Millionen Muslime in Deutschland. Es gibt Döner und Falafel, mediterrane Lebenskultur und gutes Obst, sympathische Menschen. Es gibt aber auch Intensivtäter, die zu 80 % aus muslimischen Kulturkreisen stammen, es gibt Hetzjagden auf Deutsche, offenen Antisemitismus, verbrannte Schulen, als Folge dessen die Flucht der Mittelschicht aus den Innenstadtbezirken, es gibt Ehrenmorde, Zwangsehen, abgeschnittene Köpfe und eine Machokultur, die überwunden geglaubt war. Nahezu jede Meldung über Gewalt im öffentlichen Raum ist mit muslimischen Tätern verbunden, öffentliche Schwimmbäder sind inzwischen No-go-Areas. Die Existenz von Parallelgesellschaften, in der ausschließlich unter sich geheiratet wird, Kinder auch in der vierten Generation noch türkisch als ihre „Muttersprache“ empfinden, keine deutschen Freunde haben, ist nicht ernsthaft zu leugnen.

    Wie man persönlich unterm Strich die Bilanz der muslimischen Einwanderung sehen will – also überwiegend positiv oder überwiegend problembelastet – bleibt, nochmals, jedem selbst überlassen.

    Eine solche überfällige und offene Diskussion lässt der TSP aber nicht zu; Gehör können sich höchstens die verschaffen, die in gähnend langweiligen Vorlesungen darüber schwadronieren, ob des „den“ Islam überhaupt gibt und ob „der“ Islam oder „die“ Muslime zu oder nach Deutschland gehören. Als ob das das dringendste Problem wäre! Das ungute Gefühl, das seit einigen Jahren eigentlich jeden beschleicht, der unvoreingenommen denken kann, dass hier nämlich eine Entwicklung stattfindet, die, rein demographisch weitergedacht, unser Land oder wenigstens Berlin auf den Kopf stellen wird, darf nicht artikuliert werden. Hier haben sich User wie @ tessin, @ gagaberlin, @ hades, @ columbo, @ BRDmatrix, @ dazzle, @ yakiz, @ literaturbeilage und andere die Zähne ausgebissen. Keinem von ihnen würde ich eine extremistische Gesinnung unterstellen. Und dennoch scheitern sie alle mit ihren wohldurchdachten und liberalen Beiträgen an einer Zensurbehörde unter der Regie eines Atila Altuns, der seine redaktionelle Macht dazu missbraucht, Debatten nach seinem gusto zu steuern und zu verfälschen und die Meinungsfreiheit in diesem Land zu missachten und zu beschränken.

    Aus diesem Grund hatte ich mich seinerzeit freiwillig dazu entschlossen, in diesem Forum nicht mehr aktiv teilzunehmen, sondern mein Profil löschen zu lassen.

    Dass das Forum multikulti-verklärenden und realitäts-resistenten Usern überlassen wird, die jeden Unfug äußern dürfen, ist bedauerlich.

    • Dem ist nur wenig hinzuzufügen.

      Die Perversion, „PI“ zwar als Hetz-Forum zu erkennen, gleichzeitig dort aber Infos zu lesen, die nicht nur der TSP verschweigt und man so zum ungewollten Stammleser wird, stimmt mich immer wieder nachdenklich. Zumal man auch dort zensiert wird, wenn man frauen- oder schwulenfeindlichen Hauptbeiträgen (also nicht den Kommentaren) widerspricht.

      Meine letzte Zensur im TSP fand am 05.06. zur Tötung der kurdischen Ehefrau durch Enthauptung statt:

      „Faszinierend, wie man sich darauf diszipliniert, über diese Tragödie zu schreiben, ohne Millieu oder kulturellen Hintergrund zu berücksichtigen, nur um der politischen Korrektheit gerecht zu werden.

      Anstatt dieser Rohheit, die ihren Ursprung im Patriarchat des Mannes einzelner Kulturkreise hat, zu ächten und zu zeigen, daß dies in Europa nicht geduldet wird – nicht nur dieses Extrem -, bemüht man sich, einen Text ohne Ecken und Kanten zu schreiben und macht daraus eine ‚Berliner Tragödie‘.

      Genau das ist die Zündschnur, die mit der Unterdrückung wahrer Umstände die Sarrazin-Bomben möglich macht.“

      Find ich bis heute nicht schlimm. (Das leidliche Nachfragen, warum und wieso, habe ich aufgegeben.)

      Bei Altun muß man allerdings annehmen, daß er eigene Interessen vertritt. Bock, Gärtner und so.

      Ich kann mit türkischen Freundschaften besser über einige Themen diskutieren als mit deutschen Sittenwächtern, die ungehemmt beim TSP schreiben dürfen – redaktionell wie kommentierend. Vorauseilend mit dem Plakat vor sich herhalten „Die kann man nicht alle über einen Kamm scheren“.

      Richtig, aber man muß Diskussionen über Mehrheiten bzw. Erfahrungswerte zulassen und sie nicht unterdrücken, womit man sie paradoxer Weise ja erst richtig in Beton gießt.

    • In meiner Aufzählung habe ich leider den ehrenwerten @ lindblom und sicherlich auch noch viele andere vergessen, während sich @ hades ausgenommen fühlen darf, denn er kämpft ja nach wie vor unermüdlich für Vernunft und Offenheit.

    • Lieber @columbo & liebe Leute,
      bei aller Liebe und Verständnis, dass einige der Menschen hier individuell ziemlich verärgert sind, weil sie sich ungerecht sowie schlecht behandelt fühlten und fühlen, vom TSP, möchte ich bitten, sich so was hier doch bitte zu verkneifen – denn haut in meinem Fall nicht hin: „Hier haben sich User wie @ tessin, @ gagaberlin, @ hades, @ columbo, @ usw. @usf….“

      Ich werde oben genannt und nein – ich hab mir nicht „die Zähne ausgebissen“ – sondern stets kräftig, gern und viel zugebissen im TAGESSPIEGEL. Man ließ mich – und tue es, so ich lustig bin – immer noch!

      Derzeit aber wieder wenig, aber das aus anderen Gründen, Zeit, (Un)Lust usw.. Und ich persönlich hatte über einen Zeitraum von mehreren Jahren dann (bin ca. 6 Jahre dabei) öfters Gelegenheit zu Gesprächen mit Herrn Altun erhalten, die freundlich und aufmerksam im Sinne von gemeinsamer Einigungen verliefen – ich kann für mich selbst – überwiegend nur positiv zurückblicken und möchte das insbesondere erwähnen, da mich das Zitat oben unmittelbar anspricht und betrifft – will und kann ich diesen Umstand aus Fairnessgründen nicht unterschlagen.

      Davon natürlich unberührt bleiben andere Erfahrungen anderer Teilnehmer, welcher Art immer, oder mit manchen der TSP-Moderatoren – ich stelle die nicht in Abrede damit.

      Und na ja ,-) PI ist – für mich – eine nicht ganz „geschmacksneutrale“ Quelle und finde mich in Teilen des obigen Textes leider auch nicht so gaaanz wieder, stellenweise – das ist auch sicher einfach eine Geschmacks- und Temperamentfrage. Lieber @columbo, ich betrachte mich hierbei keinesfalls als einen Maßstab – keine Sorge bitte – jeder nach seiner Facon – und ich aber auch.

      Lieben Gruß .-)
      @hades

      • “individuell etwas verärgert”

        @hades, es ist erfreulich, dass Sie und Ihre kritischen Kommentare von der Zensurpolitik der Redaktion offenbar nicht betroffen sind. Allerdings scheint mir, dass Sie – für den Moment jedenfalls – die politische Dimension der redaktionellen Auslese von Leserkommentare aus den Augen verloren haben. Und wenn Sie einen so guten Kontakt zu Atila Altun haben, dann fragen Sie ihn doch bitte einfach mal nach den Gründen für die immer rigider werdende politische Zensur im Tagesspiegelforum.

  6. Albern, @mog, daß Sie die Diskussion auf diese Ebene absenken.

    Niemand haßt jemanden persönlich. Es fällt eben nur auf, daß diejenigen, die schön TSP-konform sind, veröffentlicht werden, andere Meinungen jedoch zensiert werden. Jeder, der sich seine Synapsen nicht völlig weggekifft hat, hofft auf Reibungsflächen in einer Diskussion, und ich frage mich, wie man sich wohlgefällig zurücklehnen kann und das als positiv betrachten kann, wenn die Meinungsfreiheit beschnitten wird.
    Und damit meine ich keine dumpen Blöd-Beiträge.

    Den Einheitsbrei, den der TSP derzeit in den Kommentarbereichen zuläßt, erinnert an die Ideologie der DDR. „Es gibt keine Unzufriedenheit in unserer Republik!“ Achso.

    Mit der Islamophobie-Keule zuzuschlagen ist zwar zeitgeistig tre chic, aber qualifiziert Sie nicht wirklich. Lediglich für den TSP-Kommantarbereich. Seien Sie stolz.

    • „Albern, @mog, daß Sie die Diskussion auf diese Ebene absenken.“

      Ach? Ich senke sie also ab, die Diskussion? Sie meinen, columbis höchst sachlicher (höhö) und wohlbegründeter (hihi) „Beitrag“ hätte eine bessere Antwort verdient gehabt? Naja, mit leicht tendenziösen „Mitforisten“ werde ich hier im Exil der Unterjochten und Ausgestossen wohl zu rechnen haben 😉

      „Niemand haßt jemanden persönlich.“

      Na, haben Sie ´ne Ahnung…

      „Es fällt eben nur auf, daß diejenigen, die schön TSP-konform sind, veröffentlicht werden, andere Meinungen jedoch zensiert werden.“

      Sagen Sie mal selbst, wie kann Ihnen das denn „auffallen“, wenn Sie nur über höchst einseitige Informationen verfügen? Sehen Sie dazu auch meine Antwort an gaga von soeben.

      „Jeder, der sich seine Synapsen nicht völlig weggekifft hat, hofft auf Reibungsflächen in einer Diskussion…“

      Einen Mangel an Reibungsflächen habe ich noch an keinem der 1271 Tage diagnostiziert, die ich bisher im TAGESSPIEGEL-Forum verbracht habe.

      „…und ich frage mich, wie man sich wohlgefällig zurücklehnen kann und das als positiv betrachten kann, wenn die Meinungsfreiheit beschnitten wird.“

      Wissen Sie, immer wenn ich in der TAGESSPIEGEL-Redaktion nachfragte, warum einer meiner Beiträge nicht veröffentlicht wird oder warum der eines anderen Foristen gelöscht wurde, konnte mir diese Frage sachlich nachvollziehbar begründet werden. Nicht immer teilte ich die Auffassung der Moderatoren, aber von einseitiger Willkür konnte ich nicht die Spur feststellen.

      „Den Einheitsbrei, den der TSP derzeit in den Kommentarbereichen zuläßt, erinnert an die Ideologie der DDR. “Es gibt keine Unzufriedenheit in unserer Republik!” Achso.“

      Hm, eigenartige Wahrnehmung, die Sie da haben. Ich bin eigentlich täglich in höchst kontroverse Debatten verwickelt. Wenn Sie das als „Einheitsbrei“ ansehen, stellt sich die Frage, aus welcher Perspektive Sie das betrachten.

      „Mit der Islamophobie-Keule zuzuschlagen ist zwar zeitgeistig tre chic, aber qualifiziert Sie nicht wirklich.“

      Doch, das qualifiziert mich. Und zwar als columbo-Experte 😉

      „Lediglich für den TSP-Kommantarbereich. Seien Sie stolz.“

      Ach, „Stolz“ ist keine Kategorie, die wichtig für mich ist. Aber ich freue mich natürlich, im TAGESSPIEGEL-Forum eine kleine Rolle spielen zu dürfen. Wie gross die Entzugserscheinungen sein können, sehe ich ja hier an den Bewohnern des Exils 😉

      Wirklich bemerkenswert: Es gibt unzählige Foren, die mit dem des TAGESSPIEGEL vergleichbar sind. Wenn Sie mit den Regeln, die die Redaktion festlegt, nicht einverstanden sind, steht es Ihnen frei, sich ein anderes Forum zu suchen, welches Ihren Vorstellungen besser entspricht. Aber nein, es MUSS dieses Forum sein, da wird ein Aufstand angezettelt, den man in einem solchen Zusammenhang nicht für möglich halten sollte.

      Ergo: Ist halt doch etwas ganz besonderes, mein geliebtes TAGESSPIEGEL-Forum…

      mog

  7. @mog

    Halleluja!

    Soviel Eitelkeit und Selbstgerechtigkeit gibts nicht alle Tage!

    Was ist nur in Sie gefahren?

    Über die Rolle, die Sie mit Ihren zahlreichen Wortmeldungen im Tagesspiegelforum spielen, würde ich mich ja gerne mal ein bisschen mit Ihnen austauschen. Denn Sie sind zweifellos eine wichtige Figur in der Choreografie dieser Veranstaltung mit dem ganz besonderen Charme. Vielleicht haben Sie ja Lust, hier mal ganz ungezwungen über das Forum, die intransparente Moderation und den lautlosen Rauswurf politisch unerwünschter Diskursteilnehmer zu reflektieren?! Sie sind ja immerhin auch ein unmittelbarer Zeuge dieser jüngsten politischen Säuberungsaktion. Finden Sie das alles in Ordnung, was die Redaktion da gerade abzieht oder melden sich bei Ihnen der politische Verstand und mit ihm die Alarmglocken? Die Community-Redaktion manipuliert mittels politischer Zensur die öffentliche Debatte. Und sie lehnt jedes Gespräch darüber beharrlich ab. Entspricht diese Praxis dem Auftrag einer freien Presse in einem freien Land? Was denken Sie darüber?

    • Hihi, liebe gaga, es scheint, Sie sind mit den technischen Anforderungen Ihres eigenen Forums ein wenig überfordert, oder? Denn das sollte doch wohl eine Antwort auf meinen Beitrag sein, der (gescrollt, auf einem 21″-Monitor) 30 Zentimeter weiter unten steht 😉

      Aber macht nichts, ich könnte so was wahrscheinlich auch nicht (weshalb ich es lasse) und ich schätze Sie aus anderen Gründen.

      „Soviel Eitelkeit und Selbstgerechtigkeit gibts nicht alle Tage!“

      Stimmt, ich bin was Besonderes.

      „Was ist nur in Sie gefahren? “

      Eitelkeit, Selbstgerechtigkeit, Intelligenz, Eloquenz, Empathie, Humanismus, Rechtsstaatlichkeit, Demokratiebewusstsein…

      „Über die Rolle, die Sie mit Ihren zahlreichen Wortmeldungen im Tagesspiegelforum spielen, würde ich mich ja gerne mal ein bisschen mit Ihnen austauschen.“

      Gerne, jederzeit. Sie haben ja meine Mailadresse. (Geben Sie die bloss nicht columbi, der könnte damit nicht umgehen ;-))

      „Denn Sie sind zweifellos eine wichtige Figur in der Choreografie dieser Veranstaltung mit dem ganz besonderen Charme.“

      Danke, liebe gaga, hmm, einerseits schmeicheln Sie meiner Eitelkeit, während Sie sie gleichzeitig anprangern. Ich sollte wohl aufmerksam sein 😉

      „Vielleicht haben Sie ja Lust, hier mal ganz ungezwungen über das Forum, die intransparente “Moderation” und den lautlosen Rauswurf politisch unerwünschter Diskursteilnehmer zu reflektieren?!“

      Anders als „ungezwungen“ haben Sie mich wohl noch nie kennengelernt, oder? Was Sie persönlich angeht, bedauere ich Ihren „Rauswurf“ in gewisser Weise sogar, denn ich habe Ihre reflektierten und wohlformulierten Meinungsäusserungen meistens als Bereicherung und als Inspiration empfunden. Aber ich teile Ihre Vermutung, dass Sie sich mit der Einrichtung dieser Website unmöglich gemacht haben. Ich kenne den tatsächlichen Grund zwar nicht, aber das könnte ich recht gut verstehen.

      Die Moderation und die Entscheidungen der TAGESSPIEGEL-Redaktion kann ich im allgemeinen gut nachvollziehen.

      „Sie sind ja immerhin auch ein unmittelbarer Zeuge dieser jüngsten politischen Säuberungsaktion.“

      Ich bin Zeuge, ja, aber keiner „politischen Säuberungsaktion“, sondern – so sehe ich das – der Wahrnehmung eines Hausrechtes. Ein völlig normaler, alltäglicher Vorgang.

      „Finden Sie das alles in Ordnung, was die Redaktion da gerade abzieht oder melden sich bei Ihnen der politische Verstand und mit ihm die Alarmglocken?“

      Was ich in Ordnung finde oder nicht, diskutiere ich gegebenenfalls mit den Forumsverantwortlichen. Sie mögen sich als Verteidigerin der Demokratie und der Meinungsfreiheit empfinden, liebe gaga, und in gewisser Weise verstehe ich auch Ihren Anspruch und Ihre Sichtweise. Aber halt nur in gewisser Weise. Momentan scheint Ihre Motivation in einer gewissen Wut zu liegen, die Ihnen Kraft gibt, Sie aber in der Sache nicht nach vorne bringt.

      „Die Community-Redaktion manipuliert mittels verdeckter politischer Zensur die öffentliche Debatte.“

      Jedem ist bekannt, dass es eine Moderation gibt. Ohne Moderation wäre ein seriöses politisches Forum gar nicht denkbar. Lesen Sie beispielsweise mal die Beträge auf tagesspiegel.de zum aktuellen Bluttat-Thema und dann die Beiträge in einem bekannten irrational-islamophoben Forum und Sie werden einräumen müssen, dass es ohne Moderation nicht funktionieren kann. Bedauerlicher- und sinnvollerweise.

      Sie wollen das nicht? Nun ja, mit Ihrer Intelligenz und Ihrer Eloquenz wären Sie binnen Tagen ein Star auf jener irrational-islamophoben Seite. Aber das scheinen Sie nicht sein zu wollen – wohl eben wegen Ihrer Intelligenz. Sondern Sie wollen auf einer seriösen Seite agieren – tja, da gibt es halt Regeln.

      „Und sie lehnt jedes Gespräch darüber beharrlich ab. Entspricht diese Praxis dem Auftrag einer freien Presse in einem freien Land? Was denken Sie darüber?“

      Darüber kenne ich nur Ihre Ansicht und werde mich daher nicht dazu äussern. Ich gehe davon aus, dass auch Sie schon diverse Gespräche mit der Online-Redaktion des TAGESSPIEGEL führten. Wenn diese letztendlich nicht stets zu dem von Ihnen gewünschten Ergebnis führten, kann ich nur sagen: Willkommen im Club. Geht mir genauso.

      mog

      • Hat sich Ihr politischer Verstand also wirklich komplett verabschiedet?! Sie bagatellisieren politische Säuberungsaktionen (= Abschaltung bzw. Stilllegung polit. unliebsamer Kommentatoren) bzw. politische Zensur (= Unterdrückung polit. unliebsamer Leserkommentare) in einem Medium wie dem Tagesspiegel, allen Ernstes als die „Wahrnehmung eines Hausrechts“!?? O-Ton mog; „Ein völlig normaler, alltäglicher Vorgang“!

        Wir reden hier doch nicht nur über die dubiose Exkommunizierung gagaberlins, sondern über @lindblom, @tessin und @tessin_back, @titanic und all die anderen, deren Kommentare entweder gar nicht mehr oder nur noch seeehr selektiv veröffentlicht werden. Letzteres betrifft inzwischen fast alle Stammkommentatoren die regelmäßig liberal-konservative – Sie würden sagen, rechtspopulistische – Ideen und Positionen in die Diskussion einbringen. „Wahrnehmung eines Hausrechts“?! Das ist knallharte Manipulation gesellschaftspolitischer Debatten! Aber für Sie ist das alles ganz normal und nicht der Rede wert.

        Denken Sie eigentlich auch ab und zu mal nach, bevor Sie antworten? Oder folgen Sie immer spontan und unreflektiert Ihrem ersten Impuls, der sich hier gerade in einem heftigen Abwehrreflex auf bestimmte Fragen, Thesen und Argumente bemerkbar macht? Ohne auch nur ansatzweise politisch zu argumentieren, hantieren Sie pathetisch mit Begriffen herum wie Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, „Demokratiebewusstsein“, Grundrechte usw., positionieren sich selbstgerecht an der Seite derer, die ganz genau wissen und deshalb auch bestimmen dürfen, wo die Grenzen dieser Freiheit liegen. Sie legen gleichsam die Koordinaten fest, innerhalb derer politische Debatten geführt werden dürfen. Und merken überhaupt nicht, dass Sie damit die Meinungsfreiheit aller Andersdenkenden, die die Welt mit anderen Augen sehen, die sich nicht in dieses Koordinatensystem einsperren lassen wollen, einem willkürlichen, völlig unscharfen Freiheitsbegriff unterordnen und die gesellschaftliche Diskussion, durch Unterdrückung politisch unerwünschter Ideen und Positionen manipulieren.

        Mit dieser Haltung legen Sie Hand an die Fundamente der freiheitlichen Demokratie. Und das fällt Ihnen noch nicht einmal auf!

      • „Hat sich Ihr politischer Verstand also wirklich komplett verabschiedet?!“

        Aber, aber, liebe gaga, das Gegenteil ist der Fall.

        „…und all die anderen, deren Kommentare entweder gar nicht mehr oder nur noch seeehr selektiv veröffentlicht werden.“

        Ihr Denkfehler liegt darin begründet, dass Sie irrigerweise glauben, es wären nur die Kommentare Ihrer „Fraktion“, die einer Moderation unterliegen. Vielleicht würden Sie sich wundern über die Konflikte, die auch andere mit den TAGESSPIEGEL-Verantwortlichen austragen. Die temporäre Unzufriedenheit scheint da relativ gleichmässig von ganz links nach ganz recht verteilt zu sein. Sie haben da einen Tunnelblick.

        Und was die „Exkommunikationen“ angeht, liebe gaga, wenden Sie sich doch bitte an die entsprechenden Personen. Es ist nicht meine Aufgabe, Redaktionsentscheidungen des TAGESSPIEGEL zu verteidigen oder gar anmassenderweise zu begründen.

        Sie haben so einen schönen und wohlformulierten Brief an Herrn Altun geschrieben und denselben nach Ihren Angaben auch an weitere Personen übermittelt. Warten wir doch gemeinsam die Antwort ab, okay? Und wenn keine kommt, werden Sie sich damit abfinden müssen. Meines Wissens haben Sie kein einklagbares Recht auf die Teilhabe in einem bestimmten Forum. Und solange Ihnen unzählige andere, vergleichbare Foren offenstehen, sehe ich sie unberührt, die „Fundamente der Demokratie“.

        „Denken Sie eigentlich auch ab und zu mal nach, bevor Sie antworten?“

        Ihre Formulierungen lassen erahnen, wie wütend und empört Sie sind. Dies ist einer sachlichen Debatte nicht dienlich. Sie werden akzeptieren müssen, dass nicht jeder Ihre Position teilt.

        „Sie legen gleichsam die Koordinaten fest, innerhalb derer politische Debatten geführt werden dürfen.“

        Ich? Ich legte Koordinaten fest? Meinen Sie nicht, dass Sie sich gerade ein wenig verrennen, liebe gaga? In Ermangelung eines Atila Altun als Gesprächspartner, scheinen Sie nun mich als Ersatz herzunehmen. Das ist ziemlich albern, finden Sie nicht?

        „Mit dieser Haltung legen Sie Hand an die Fundamente der freiheitlichen Demokratie. Und das fällt Ihnen noch nicht einmal auf!“

        Angesichts der Tatsache, dass ich mich freundlicherweise bereit erkläre, mich hier in Ihrem Exil mit Ihnen auseinanderzusetzen, ist dieser Vorwurf nicht nur sachlich verwegen, sondern auch – ich wiederhole mich – albern. Ich lege Hand an die Fundamente der freiheitlichen Demokratie, weil ich einige Entscheidungen der Redaktion einer Tageszeitung nachvollziehen kann, tsts, ´n Nümmerchen kleiner hätten Sie´s nicht im Angebot?

        mog

      • Klar kann ich mir vorstellen, dass auch „linke“ Kommentare von der Community-Redaktion unterdrückt werden. Was ebenso inakzeptabel und besorgniserregend ist, wie die Zensurmaßnahmen gegen konservativ-liberale Positionen. Nur hat bislang anscheinend niemand aus der linken Fraktion öffentlich gegen die politische Zensur seiner Beiträge protestiert. Im Übrigen scheinen bestimmte Kommentatoren, neben Ihnen insbesondere der bekennende Antifa-Aktivist @southcross, der fast ausschließlich rumpöbelnde Oberschlaumeier @dali und so manch anderer Demagoge oder Agitpropper, gewisse Sonderrechte zu genießen und definitiv nicht den Forumsrichtlinien entsprechende beleidigende und/oder verleumderischen Kommentare problemlos an der Zensur vorbei im Forum platzieren zu können. Nochmal: Das ist eine unmittelbare und zielgerichtete Manipulation öffentlicher Debatten. Diese Tatsache nehmen Sie offensichtlich überhaupt nicht als problematisch im Hinblick auf den Auftrag und die Rolle einer freien Presse in einem freien Land und die politische Willensbildung einer Gesellschaft wahr. Weil Ihnen (nicht nur) diesbezüglich jedes Problembewusstsein fehlt, bin ich nach wie vor der Auffassung, dass Sie Ihren politischen Verstand verloren haben. Die unkritische Einfalt und Unterwürfigkeit, mit der Sie die fragwürdige und darüber hinaus vollkommen intransparente Zensurpolitik der Redaktion nicht nur hinnehmen, sondern auch noch rechtfertigen, macht ratlos.

        Die Community-Redaktion lehnt übrigens, ich glaube, ich schrieb es hier schon das eine oder andere Mal, jede Diskussion über den Vorwurf der politischen Zensur und die Abschaltung politisch unerwünschter Kommentatoren ab. Denken Sie nicht, ich hätte nicht wiederholt versucht mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Jetzt übe ich mich in Gleichmut, werde aber sicher nicht aufhören, diese Praxis anzuprangern und öffentlich zur Diskussion zu stellen. Stellungnahmen der Redaktion sind jederzeit willkommen! Können Sie ja bei Gelegenheit mal weiter geben. Ich will mit Ihnen auch gar keinen Stellvertreterkrieg führen, aber allein wegen Ihrer exponierten Stellung im Tagesspiegelforum, wäre es interessant, endlich mal einen politischen Kommentar, eine eigene politische Meinung zu den Vorkommnissen auf tagesspiegel.de von Ihnen zu lesen. Aber bislang sind Ihre Einlassungen, was den politischen Gehalt des Konflikts angeht, leider ein Totalausfall. Aber auch das merken Sie nicht.

        Und nein, ich hab‘ es nicht „’n Nümmerchen kleiner im Angebot“. Allein Ihr freundlicher Hinweis, kritische Kommentatoren könnten ja auf alle möglichen anderen Leserforen ausweichen, beweist, dass Sie das kleine Einmaleins der Meinungsfreiheit und der Rolle der Medien im politischen Willensbildungsprozess nicht mal ansatzweise kapiert haben.

      • Wir drehen uns – mal wieder – im Kreis, liebe gaga, Sie nehmen meine Argumente („es ist unerlässlich, ein seriöses Forum zu moderieren“) nicht wahr und wiederholen lediglich Ihre Auffassung einer politischen Dimension dieser „Vorkommnisse“, die ich nicht teile.

        So, nun verabschiede ich mich. Soeben habe ich Ihnen schon eine Mail geschickt, in der ich Ihnen (unter anderem ;-)) Alles Gute wünsche, denn ich gehe davon, dass wir uns so bald nicht mehr über den Weg laufen werden.

        mog

      • Nee, im Kreis drehen wir uns nicht. Sie weichen aus. Sie behaupten, es sei unerlässlich, ein seriöses Forum zu „moderieren“ und rechtfertigen mit diesem „Argument“ völlig kritiklos die politische Zensur gegenüber unerwünschten politischen Positionen. Ich prangere nicht die Moderation beleidigender, verleumderischer oder volksverhetzender Wortmeldungen an. Ich prangere die Zensur und Unterdrückung politisch nicht erwünschter Ideen und Positionen zum Zweck der Manipulation gesellschaftlicher Debatten an. Aber das wollen Sie nicht begreifen.

        Ich wünsche Ihnen auch alles Gute und die Muße für gelegentliche selbstkritische politische Reflexionen.

      • Eine Frage habe ich noch: In Ihrer Email an mich schreiben Sie, dass ich meine Seite „nun auch auf eindeutig inakzeptablen Plattformen“ verlinke und dies eine weitere Diskussion für Sie unzumutbar mache. Abgesehen davon, dass mir gar nicht klar ist, welche „inakzeptablen Plattformen“ Sie meinen, frage ich mich, wovor Sie Angst haben, wenn ich mich auch auf Seiten informiere oder mich mit solchen austausche, die Sie für „inakzeptabel“ befinden (also welche und warum halten Sie die pauschal für inakzeptabel)? Fürchten Sie sich vor anderen Perspektiven?

      • Wissen Sie, liebe gaga, ich finde es ein wenig befremdlich, dass Sie sich lautstark beklagen, wenn niemand vom TAGESSPIEGEL mit Ihnen reden will und Sie diesen Umstand nicht in einem möglichen Zusammenhang mit Ihrer Gewohnheit sehen, persönliche Kommunikation unautorisiert zu veröffentlichen und mit unterstellenden Kommentierungen zu begleiten.

        Ist doch klar, dass Sie dann sämtlicher seriöser Gesprächspartner verlustig gehen, oder?

        So, wenn Sie wirklich an der Beantwortung Ihrer Frage interessiert sind, dann stellen Sie sie noch mal in einem freundlichen Ton und per Mail. Dann kriegen Sie auch ´ne Antwort.

        Andernfalls – wie gesagt – Alles Gute.

        mog

      • Doch, natürlich stelle auch ich einen Zusammenhang her zwischen der Veröffentlichung der von Ihnen als „persönlich“ bezeichneten Emailkorrespondenz über die politische Zensur meines Leserkommentars zu Joachim Wagners denkwürdigem Zwischenruf „Gegen das Braune in uns“ und dem Schweigen der Redaktion. Wenn Sie diese Korrespondenz als „persönlich“ also im weitesten Sinne privat verbuchen, deren Veröffentlichung eine Indiskretion und deshalb ein faux pax gewesen sei, dann verkennen Sie, dass Anlass und Gegenstand der Kontroverse zwischen dem verantwortlichen Redakteur mit dem Kürzel „hle“ und mir die zielgerichtete Manipulation einer brisanten gesellschaftspolitischen Debatte durch Zensur eines politisch nicht erwünschten Diskussionsbeitrages war. Dummerweise hat nun dieser Redakteur in seiner Begründung für die Unterdrückung meines Kommentars die Maske fallen gelassen und sich nach einer zunächst geradezu grotesken Rumeierei klar dazu bekannt, dass er sich an der Perspektive, aus der heraus ich die von Wagner zur Diskussion gestellten Aspekte betrachte, stört und seine Zensurmaßnahme mit einer ebenso abenteuerlichen, wie beunruhigenden politischen Begründung gerechtfertigt. So etwas ist kein rein privater Gedankenaustausch, sondern ein Politikum, das in die öffentliche Wahrnehmumg gehört, weshalb dessen Veröffentlichung eben gerade keine Indískretion darstellt.

        Dass die Redaktion auf die Veröffentlichung dieser heiklen Korrespondenz beleidigt reagiert, die unbotmäßige Kritikerin abschaltet und jedes Gesprächsangebot fortan mit Schweigen quittiert, zeigt, dass sie einer kritischen Diskussion ihres mehr als fragwürdigen politischen und journalistischen Selbstverständnisses aus dem Weg gehen will und statt dessen lieber von ihrer Macht Gebrauch macht, Kritiker im „eigenen“ Forum einfach zum Schweigen zu bringen.

        Ich bin nach wie vor an Ihren Antworten auf meine Fragen interessiert. Allerdings nicht in einem privaten Gedankenaustausch per Email, sondern in einem fairen öffentlichen Diskurs.

      • Tja, mogberlin,
        gaga meint vielleicht dieses: Warum läßt der Tagesspiegel solche Formulierungen von Usern in nur einem Forum zu, sachliche Entgegnungen aber nicht. WIe immer vergeblich, frage ich Sie, in welchen Fällen gaga unsachlich ist. Weil es den Richtigen trifft, kann diffamiert werden? Zum Beispiiel im Vergleich mit diesen Veröffentlichungen von Kommentaren im TSP zum Artikel „Kreuzberg schafft sich nicht ab!“:

        Volks(ver)hetzer Thilo Sarrazin
        einem unsäglichen Machwerk nur populistisch, extrem selbstsüchtig und voller subtil verpackter Aggressionen, den Hass auf alles FREMDARTIGE angestachelt
        Er hat mit einer Flut von kalten Zahlen versucht, mit aller verbalen Gewalt KLISCHEES und VORURTEILE zu zementieren,
        er hat den ganzen Stammtischbrüdern und Schwestern, die noch NIE in ihrem Leben etwas mit einem “Ausländer” zu tun hatten, aber jede Menge Voruteile und teils auch Hass pflegten, eine kollektive, sehr giftige Stimme gegeben.
        Machwerk
        Er ist und bleibt ein Heuchler
        schürt Angst und Hysterie und ist ein Rattenfänger der schlichten Schubladen
        als Hassprediger und Aufwiegler entlarvt
        infame Diffamierung des Meinungsgegegners und lodernde Hysterie, um irrationale Angstmache, um xeneophobes Panikschüren und das VOLK SPALTEN geht.
        Sarrazin hat das Hirn- & Herzens-Gift gesät, nun erntet er ZU RECHT den Sturm der Entrüstung!
        Wer Brände stiftet, wird eine eine Feuersbrunst ernten!
        Es ist ein verbaler Brandbeschleuniger in Migrationsfragen!
        Der notorische Heuchler
        Er wollte nur polariseren, hat das auch clever gemacht und weicht auch keinen Zentimeter davon ab, selbst wenn man ihm das Fäslchen, das Verdrehen von Fakten und das infame Generalisieren Hunderte Male längst nachgewisen hat.
        Aber die blindesten Schafe, die einfach WOLLEN, dass er RECHT hat, dass er “ihr Held” ist, die laufen blökend und wutschäumend weiter hinter ihm her
        sich in pseudowissenschaftlicher Manier zum Messias der gefühlt “Unterdrückten”, der Stimme des MOBS inszeniert hat.
        Brückenzerstörer brauchen wir aber so wie ein Loch im Schädel. Das ist Sarrazins einzige Leistung bisher
        Und sein ihm irrational verfallenen Fans bejubeln das auch noch …
        Wer wissen WILL, der kann nachlesen, was T.S. für ein Manipulator und Fakten-Verfälscher ist.
        Ein Menschenverachter übelster Sorte
        ein übles Machwerk
        Wer solchen verbalen Müll über seine Meinungsgegener aggressiv auskippt, der hat viel über sich selbst ausgesagt.
        Volksspalter und gefühten Messias
        Ein Sprengmeister der humanistischen Ideale wird gefeiert
        Ein Menschenverachter übelster Sorte,
        Sarrazin’sche Ansgt-, Paranoia- und Xenophopbiewelle
        dieses unsäglichen Populisten
        “Lufthoheit” hier von den notorischen rechtsnationalen Strategen
        giftigen Saat die T.S. und seine Jubelfans gesät haben
        Der platte Hass, die tumbe Ausgrenzung, die schlichten Horrormythen und uralten Xenophobhien des Mobs regieren doch die Gemüter und Ungeister aus längst vergangnen geglaubten Tagen. Und das NICHT nur in diesem Forum!
        Wehret den Xenohoben, den Hasspredigern, den Ausgrenzern und den neuen/alten Züchtern von bequemen Sünendböcken, die nur zu gerne von den tatsächlichen Problemen dieses landes ablenken wollen.
        nun machen Sie mal die Opfer von Sarrazin nicht zu Tätern
        wenn Sarrazin ganze Gruppen diffamiert
        Wer Hass säht, wird Hass ernten
        dass dort rassistisches Gedankengut verbreitet wird
        er braucht diese Menschen, die einem Heilsbringer hinterherlaufen
        Sarrazin spricht nun mal das Volk an, welches selbst nicht nachdenkt
        er weiß, dass das Volk dumm ist, sonst hätte er kein einziges Buch verkauft
        Unrichtigkeiten, Lügen, Verdrehungen, Manipulationen “Schöpfungen”
        Eine Statisik abzuschreiben, die wer verfasst hat? Sich dann niederster Beweggründe bedienen, dass ist unterste Schublade, dass kann jeder Biertrinker….
        In Kreuzberg dagegen kann sich jeder sicher fühlen (außer Nazis)
        diejenigen, die er für Untermenschen hält (auch wenn er dieses Wort nicht benutzt), ihm zujubeln und ihn als Heiland empfangen?
        Alle türkisch, arbisch-stämmigen werden doch zu HartzIV-Empfängern degradiert, bei Vienamesen macht das z. B. nicht, bei Italienern auch etc.
        Hier im Land kann man besser als Krimineller nicht türkischer Abstammung leben, als ein türkischstämmiger der genauso arbeitslos wurde wie viele andere Millionen hier im Land, dass ist ziemlich krank
        Wenn Sarrazin sich nicht wie ein ordentlicher Deutscher benehmen kann und Ausländerinnen und Ausländer anpöbelt, dann fliegt er eben raus. Und das ist absolut gut so.
        Feuer hat er nur gelegt, den Rest macht das Volk von allein…….was hier im Forum zu 70 % der Fall ist, was will er mehr?
        die letzte Auflage seines Machwerks ist noch nicht vollständig verkauft.
        notorischen Rechthabers Sarrazin
        Die spinnerten Milchmädchenrechnungen, die nicht nur ein Sarrazin dabei macht

  8. Werte Pfingstrose (oder wie Sie sich auch immer benicken wollen), ich hab mich über „Sonderstatus“ und „enfant terrible“ gerade köstlich amüsiert.

    Aber wie Sie sich auch benicken: Es fällt eben doch auf. Sprache lässt sich nicht verbergen.

    Übrigens: Word Press ist wirklich Webseitengestaltung für Dummies. Was man machen muss steht meist im Dashboard, oder man googelt einfach mal. Konkret: Von „Islam“ bis „Säuberungsaktion“ das sind Ihre „Beiträge“ und dann müssen Sie da ein wenig was anklicken und daaaaaan steht nicht auf allen Seiten mehrfach der gleiche Beitrag. Es gibt übrigens auch ein Video zu Word Press von „Videoi2Brain“

    Könnte freilich sein,. das Sie das so haben wollten? Sieht aber dann SCHEISSE aus.

    Genug gelacht. Zurück in den Sonntag 😉
    Ich würde annehmen im TSP lesen wir uns nun endgültig nicht mehr?

    Grüße Ihr immer lächelnder Southcross

    • „Ich würde annehmen im TSP lesen wir uns nun endgültig nicht mehr?“

      Aha, Sie haben also in allerbester Stasi-Manier durch einen Anruf in der Redaktion dafür gesorgt, dass Kommentare von @Pfingstrose nicht mehr veröffentlicht werden?! Oder wie kommen Sie darauf, dass wir uns im Tagesspiegelforum „nun endgültig“ nicht mehr lesen werden? Wissen Sie mehr als ich?

      Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ihnen die Frage stellen, warum Sie eigentlich nur von 1994 bis 1996 Vizevorsitzender der JuSos in Berlin waren? Waren die berliner JuSos nicht mehr links genug für Sie? Immerhin prangte ja längere Zeit das Emblem der vom Verfassungsschutz beobachteten gewaltbereiten linksextremen Antifaschistischen Aktion Berlin (AAB) in Ihrem Tagesspiegel-Profilauftritt. Oder sind Sie wegen Unfähigkeit oder gar wegen linksextremistischer Aktivitäten einfach nicht wiedergewählt worden?

      • Ey, macht Spass hier. Man schreibt – und es steht gleich online, suuuuuuper :-))))))

        Mal ehrlich, liebe gaga, ohne southcross´ Standpunkt vorweg nehmen zu wollen: Was hat das mit „Stasi-Manier“ zu tun. Die TAGESSPIEGEL-Redaktion handelt autark und eigenverantwortlich. Sie glauben doch nicht allen Ernstes, die Moderatoren würden sich an Befindlichkeiten von Teilnehmern gebunden fühlen?

        mog

      • „Aha, Sie haben also in allerbester Stasi-Manier durch einen Anruf in der Redaktion dafür gesorgt, dass Kommentare von @Pfingstrose nicht mehr veröffentlicht werden?! “

        Spaßig. Sicher ich hab doch da nen Sonderstatus.

      • Noch eine kurze abschließende Bemerkung: Ihr Sendungsbewußtsein gegen die „political correctness“ mag ja enorm sein. Aber warum vertun Sie Ihre Zeit sich immer wieder im TSP anzumelden? Weil Sie sich Ihre Bestätigung daraus ziehen, dann immer wieder rauszufliegen? Dann können Sie mit dem Finger auf „diese“ Undemokraten zeigen? Ist das Ihr politischer Inhalt? Und Ihr politisches Wirken? Scheint so. Rechtspopulisten sind eben doch alle irgendwie gleich. Wenn man schon immer nur am rechten Rand entlang schrammt und politisch kein Bein auf die Erde bringt, so muss man eben dennoch sich irgendwie selber bestätigen.

        Dabei gibts doch genug Onlinemedien, wo Sie nicht rausfliegen würden? Und damit meine ich nicht mal rechtsxetremes wie die „Junge Freiheit“. Springers „Die Welt“ oder auch „Spiegel Online“ stünden Ihnen doch offen? Nein, es muss der Tagesspiegel sein. Warum lässt sich aus der Webseite ja umfangreich entnehmen.

        Soviel Mühe, für soviel Nutzlosigkeit.
        Soviel verbrauchte Nerven für nix.
        Sendungsbewußtsein eben.
        Traurig. Fast schon bemitleidenswert. Fast.

    • Außerdem 😉 funktioniert die Uhr nicht. Es ist bei ALLEN Beiträgen 17.15 Uhr.
      Auch das lässt sich im Dashboard einstellen.

      Mann, Mann: Seriösität beginnt doch in einer gelungenen Außendarstellung.

  9. Hallo @gaga,
    Mir ging es ebenso. Meine Beiträge wurden nicht mehr veröffentlicht und meine Nachfragen zu den Gründen nicht beantwortet. Nach einer Weile hatte ich dann die Konsequenzen daraus gezogen und bin freiwillig aus dem TSP-Forum ausgestiegen.
    Die dort angewante Zensur ist unerträglich und wirft ein schlechtes Licht auf diese Tageszeitung. Leider!! Beste Grüsse @ Yakiz

    • Ach Gottchen, Yakiz, meine Beiträge werden auch manchmal nicht veröffentlicht und wenn man feststellt, dass niemand mit einem reden mag, kann es auch an einem selbst liegen. Das ist so wie damals, mein Brieffreund, als Du mir die (virtuelle) „Freundschaft“ kündigtest, weil ich anfing, konkrete Fragen bezüglich Deiner Abneigung gegenüber eines anderen Foristen zu stellen, die Du wohl nicht beantworten konntest. Du weisst schon, wen ich meine…

      Also: Weniger rumheulen. Und einfach mal anfangen, die Beiträge in einer Weise zu formulieren, die nicht zu beanstanden ist. Dann läuft das ziemlich gut 😉

      Lass es Dir weiterhin gutgehen unter der brasilianischen Sonne.

      mog

      • Ach @ mog, es verwundert ja nur, dass die beiden unerträglichsten User des Forums, nämlich Sie und @ southcross, offenbar Narrenfreiheit im TSP genießen, obwohl Sie mit Ihren dummdreisten, banalen, pseudo-eloquenten und (im Falle southcross‘) grundsätzlich sachlich falschen Kommentaren keinerlei Anlass dazu bieten. Wenn jemand keinen Grund hat, sich wie ein stolzer Pfau aufzuplustern, dann Sie, aber Ihnen fehlt offenbar der gewisse Abstand zu sich selbst, um Ihre langweilende Durchschnittlichkeit zu erkennen. Liegt wohl voll auf TSP-Linie.

      • Ach, der liebe columbi ist auch da, wie nett. Wie geht´s denn so?

        Es ist gaga wirklich hoch anzurechnen, dass sie eine Zuflucht bietet für die Unterjochten und Ausgestossenen des geliebten TAGESSPIEGEL-Forums, von dem sie alle nicht lassen können.

        Ich nehme den Hass, den Sie offensichtlich auf mich entwickelt haben, zur Kenntnis, lieber columbo, zeigt er doch anschaulich, wie sehr ich Ihnen stets überlegen war. Die Niederlagen, die ich Ihnen zufügen musste, hatten zwar nie die Intention, Sie persönlich darunter leiden zu lassen, aber der Schmerz sitzt wohl dennoch tief. Das tut mir sehr leid.

        Meine „Durchschnittlichkeit“ (höhö) hat jedenfalls immer ausgereicht, um Sie mit Karacho gegen die Wand brettern zu lassen 😉

        „Narrenfreiheit“ übrigens geniesse ich nicht, aber es mag schon sein, dass es den geschulten und neutralen Moderatoren des TAGESSPIEGEL leichter fällt, Qualität von Gegeifer zu unterscheiden als zum Beispiel Ihnen, der schon immer gefühlsgeleitet (Stichwort: Islamophobie) war anstatt sachlich. So wurde dann auch aus Ihnen aus einem Teilnehmer ein Exilant.

        So, es macht eigentlich Spass, hier ein wenig mit alten Widerstreitern zu plaudern, die im TAGESSPIEGEL-Forum aufgegeben haben oder anderweitig verhindert sind. Aber andererseits lege ich viel Wert auf meine exklusive Betätigung in jenem Forum, nach dem Sie alle sich wohl immer noch unbändig sehnen. War halt ´ne schöne Zeit, oder? Atila Altun hat schon recht, wenn er sagt, sein Forum habe einen besonderen Charme, welchen vergleichbare Seiten nicht bieten. Denn sonst wären auch Sie alle wohl nicht so besessen davon.

        Also: Wenn Sie auch nach mir Sehnsucht haben, lieber columbi, wissen Sie, wo Sie mich finden. Denn ICH darf da ja mitmachen. Und KÖNNEN tue ich es auch… 😉

        mog

      • Ihr Tonfall hier, @mogberlin ist so richtig grüngrün: Beleidigend, selbstgefällig, hasserfüllt. Immer im Windschatten der Drohkulisse. Bin froh, mit Ihnen keinen Tresen teilen zu müssen.

      • Nun @mog wer soetwas schreibt, ich zitiere dich einmal:
        ICH darf da ja mitmachen. Und KÖNNEN tue ich es auch…
        muss sich auf die Frage gefallen lassen, wieviel Anteil er an dem Rauswurf diverser Foristen hat,
        zumal du mir gegenüber in Form einer E-mail bereits vor langer Zeit grossspurig und genüsslich erzähltest, Einfluss auf die TSP-Redaktion zu haben.
        Wenn du schon so ein grosses Maul hast, dann sei auch so gross und stehe zu deinen Manipulationen…..

      • Oh, ich sehe jetzt erst, dass hier eine längst beendete Debatte wieder aufgeflammt ist. Sorry also, dass ich Dich so ungewohnt lange auf eine Antwort warten liess, mein alter Freund. Ich schaue zwar ab und zu mal nach, ob die liebe gaga endlich ihre Ankündigung in die Tat umsetzte, die bestimmt dramatischen Hintergründe des „Falls neuhtfer“ preiszugeben, aber nach hier unten scrolle ich selten.

        Welchen Anteil ich daran habe, wenn Foristen – aus mir im Einzelfall unbekannten Gründen – „rausgeschmissen“ werden, möchtest Du wissen, lieber Yakiz? Na, ist doch klar, keinen natürlich. Die Redaktion, allen voran der hochgeschätzte Atila Altun, handelt autark und ist sicher nicht auf meine Mitarbeit angewiesen.

        Okay, andererseits, es ist nicht auszuschliessen – schliesslich haben die Redakteure eine Menge zu tun und aufgrund des Systems, welches sie zwingt, bei der Abarbeitung der Kommentare immer von Thread zu Thread zu springen, ist es nicht immer leicht, die unmittelbare Übersicht zu behalten – dass es mitunter hilfreich ist, wenn ein Forist in einem Beitrag klare Worte findet. Dies trifft bekanntlich unter anderem auf mich zu.

        Mag sein, dass ein solch expliziter Beitrag meinerseits hier und da zu einer Entscheidungsfindung einen klitzekleinen Beitrag zu leisten imstande war – aber die Entscheidung trifft halt immer nur einer. Du weisst wer.

        Ich soll gesagt haben, „Einfluss“ auf die Redaktion zu haben? Ehrlich? Entgegen meiner bekanntlich sonst untadeligen und betont bescheidenen Art soll das gar „großspurig“ vonstatten gegangen sein? Das kann ich mir gar nicht vorstellen, da musst Du etwas missverstanden haben. Obwohl, die Welt ist interaktiv, wer kann schon von sich sagen, gänzlich unbeeinflusst zu sein? Hm, wir werden hier geradezu philosophisch…

        Du zitierst – offenbar missverstandene oder überinterpretierte – private Nachrichten (keine Mails), lieber Yakiz, das ist interessant und gibt mir Gelegenheit, noch einmal nachzufragen: Was genau hast Du damals in Indien getrieben? Wie war das noch mal konkret?

        mog

      • Hallo @mog,
        Du willst wissen warum ich dir die virtuelle Freundschaft gekündigt habe?, Weil es nie eine Freundschaft gab, sondern nur dein leicht durchschauter Versuch mich mit deinen „Nettigkeiten“ auf deine Seite zu ziehen. Da ich nicht auf doppelzüngige Schleimer stehe habe ich dir mitgeteilt, dass ich keine Lust auf Kommunikation mit dir habe.
        Was die Abneigung gegen @klaus-weiss betrifft, hatte ich dir mitgeteilt. Ich kommuniziere nicht mit Antisemiten, genauso wie du nicht mit Nazis redest. Da du aber Herrn Weiss in Schutz genommen hast, war mir klar, dass es da ebenfalls nichts mehr zu sagen gibt.
        Ausserdem möchte ich anmerken, dass du mir selbst zu verstehen gabst, Einfluss auf die TSP-Redaktion zu haben. Komisch, dass andere Foristen ebnfalls diesen Verdacht hegen, oder?
        Ansonsten kann ich nur allen Vorrednern zustimmen, deine Eitelkeit ist nicht mehr zu ertragen.
        Yakiz

      • Och, nö, sag´ doch so was nicht, lieber Yakiz (schnüff). Gar keine Freundschaft gab es zwischen uns? Ist das Dein Ernst? Ich bin geknickt und versuche, mich mit Deinem Sympathiepunkt (ich glaube, es war der 98ste von letztendlich 122) zu trösten 😉

        Aber ich verstehe natürlich, hier vor Deinen gleichgesinnten Freunden ist Dir das wohl peinlich, oder? Okay, ich sage schon nix mehr dazu, psssst…

        Auf Deinen Hinweis hin habe ich gerade noch einmal nachgezählt: Ich verfüge über exakt eine Zunge, die sowohl optisch als auch haptisch einen ausgesprochen ungespaltenen Eindruck macht. Auch hier scheinst Du also wohl falsch zu liegen. Woraus resultiert nur Deine Wut und Dein Frust? Hm, sehr bedauerlich.

        Zu klaus_weiss: Ich habe Dich, meiner Art entsprechend: höflich und neutral, gefragt, worauf sich Deine Einschätzung, es handele sich bei ihm um einen Antisemiten, konkret stützt. Anstatt mir sachlich zu antworten, wurdest Du grob und persönlich (was ich Dir nicht übel nehme) und brachst jeden Kontakt ab. Besonders beeindruckt war ich von Deiner Argumentationsfähigkeit nicht. Aber tröste Dich, niemand, dem ich dieselbe Frage stellte, konnte sie beantworten (so ist das halt, wenn man emotional-ideologisch denkt). Allerdings hat auch kein anderer so unprofessionell reagiert wie Du. Naja, was soll´s? Ist alles lange her.

        Stimmt, ich gebe Dir recht, es ist wirklich komisch, dass „andere Foristen“ den gleichen Verdacht hegen wie Du. Dann MUSS ja quasi was dran sein, nicht wahr? 😉

        Meine Eitelkeit ist nicht zu ertragen? Ehrlich, ich wusste gar nicht, dass ich sowas habe. Schau mal, lieber Yakiz, ich komme hier ins Feindesland und bin bereit, mich mit Euch Exilanten, ich nenne Euch auch gerne Frustilanten, zu unterhalten und Ihr scheint das ü-ber-haupt nicht zu schätzen zu wissen. Seeehr undankbar, finde ich. Seid doch froh, dass Euch mal jemand beachtet und richtig mit Euch redet anstatt Euch gar nicht zur Kenntnis zu nehmen, wie es alle anderen tun.

        Wirklich, darüber solltest Du mal nachdenken.

        Schönen Gruss nach Brasilien, lieber Freund.

        mog

      • Ach, eines noch, es fällt mir gerade ein, lieber Yakiz, das „Du“ hattest Du mir angeboten, wohl in bewusstseinserweitertem Zustand, mag sein. Aber hier darzustellen, Du hättest mir auf meine „doppelzüngigen Schleimereien“ (hihi) eine auf prompter Durchschauung basierte Absage erteilt, wird der Wirklichkeit wohl nicht wirklich gerecht, wie? 😉

        Wir können unsere kleinen Geheimnisse gerne für uns behalten, aber wenn Du aus Nähkästchen zu plaudern wünschst, dann gilt: Immer schön bei der Wahrheit bleiben…

        mog

      • Hallo, Moggy, lieber alter Troll.

        Wenn Du dich selbst verwirklichen möchtest, hier erscheinst auch Du in Bälde:

        http://diskurskorrekt.wordpress.com/category/hier-spricht-der-troll/

        Allerdings erst nach Deinem Kumpel southcross, der ist schon da. Du kennst ihn doch, das ist der Kostümjurist, seit Jahren im 4. Semester Jura studierend. Du bist doch nicht böse, weil Du nicht der Erste bist?:

        Ein „Hall of Fame“ ist auch schon in Arbeit, Du hast schon einen festen Platz.

        Sei gegrüßt von mir

        Dein Rogue

      • Hi rogue,

        seit wann sind sind wir denn per Du, lieber rogue, das ist ja das Allerneueste. Ich kenne Ihre kleine, liebevoll (wenn auch etwas unprofessionell) gestaltete Seite natürlich, schaue sie mir gerne an und amüsiere mich königlich über die explizite Darstellung Ihrer bekloppten Wahrnehmungsstörungen. Wer sonst ausser Ihnen gibt schon so freimütig und schonungslos seine persönlichen Unzulänglichkeiten preis? Nur weiter so! 😉

        Ich gehe doch davon aus, einen festen Platz in der zu erwartenden Hall of Fame zu erhalten – alles andere wäre den zahlreichen Niederlagen und dem Schmerz, den ich Ihnen und Ihren Gesinnungskameraden zufügen durfte, nicht angemessen. Und – mal ehrlich – was wäre eine TAGESSPIEGEL-Fanseite ohne eine Kategorie „mogberlin“? Ob ich da nun der erste, der zweite oder der dritte bin, der geehrt wird – wen kümmert´s? Mich in meiner legendären Bescheidenheit jedenfalls nicht.

        Es bleibt dabei, was ich anderer Stelle schon sagte, lieber rogue: klaus_weiss, dali, southcross, mogberlin und einige andere sind so interessant, dass es ganze Webseiten zu füllen gibt. Wer spricht eigentlich von Ihnen? 😉

        mog

      • Auf diesen Kommentar hat Ihnen @mog eine Antwort geschickt, die der zensurenspiegel nicht freischalten wird.

        Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch einmal darum bitten, auf persönliche Diffamierungen zu verzichten. Kommentare, die sich in persönlichen Angriffen erschöpfen oder die ich geschmacklos finde, werde ich nicht veröffentlichen.

      • Na, ist das nicht eine interessante Erfahrung für Sie, liebe gaga? Meine vor einiger Zeit in diesem Thread geäusserte Auffassung, ein Diskussionsforum könne kaum funktionieren, wenn es nicht moderiert wird, findet hier in eindrucksvoller Weise ihre Bestätigung. Mehr noch: Ich empfinde Ihre Zensur als ausgesprochen willkürlich und selektiv – hm, war es nicht genau das, was Sie den Moderatoren des geschätzten TAGESSPIEGEL vorwarfen? Wirklich, eine sehr ironische Wendung hat Ihr „zensurenspiegel“ mit dieser Maßnahme genommen…

        Quod erat demonstrandum!

        mog

      • Ach mog, Sie wollen sich mit Ihren Wadenbeissereien also tatsächlich auch hier weiterhin der Lächerlichkeit preisgeben?! Wie Sie wünschen.

        Das hier ist übrigens mein höchst persönlicher, privater Blog und ich erlaube mir deshalb tatsächlich, die Diskussion nach meinem Gusto transparent zu moderieren. Ihr selbstgefälliges Geschwätz, Ihre penetrante Klugscheißerei und Ihre dumme Häme genügen jedenfalls durchgehend nicht dem Anspruch, mit dem auf dem zensurenspiegel diskutiert werden soll. Ich werde also auch weiterhin von Fall zu Fall und nach Lust und Laune selbstherrlich darüber entscheiden, ob und ggf. welche Ihrer noch zu erwartenden Beiträge ich freischalten werde und welche nicht. Wenn Ihnen das nicht passt, verkneifen Sie sich doch einfach jede weitere Beteiligung. Mir würde in diesem Fall jedenfalls nichts fehlen.

      • Das glaube ich Ihnen auf´s Wort, liebe gaga, dass ich Ihnen nicht fehlen würde, Schliesslich haben Sie schon bewiesen, dass Ihnen nur die Meinungen am Herzen liegen, von denen Sie sich bestätigt fühlen dürfen – und damit kann ich nun wahrlich nicht dienen.

        Ich denke übrigens, dass meine Gesprächspartner mir in punkto Häme (u.ä.) nicht sehr nachstehen. Vielleicht bemühen Sie sich zur Abwechslung mal um eine objektive Betrachtungsweise, die der Moderatorin einer Debatte gut zu Gesicht stünde. Schade, dass Sie so schlechte Beziehungen zum TAGESSPIEGEL pflegen, sonst könnten Sie ja mal ein Praktikum bei Atila Altun machen 😉

        Übrigens würde ich Sie gar nicht mehr heimsuchen, wenn der liebe yakiz die längst beendete Plauderei nicht ohne jede Not wieder zum Leben erweckt hätte. Wenden Sie sich also an ihn, wenn es Ihnen besser konvenierte, wenn ich Sie und die anderen Exilanten in Ruhe liesse.

        Auch Ihnen wünsche ich ein zauberhaftes Wochenende.

        mog

      • Nix „Quod erat demonstrandum!“, mein lieber moggy. Kennen Sie den Unterschied zwischen einem privaten Blog und der sich selbst so nennenden 4. Gewalt, der Presse?

        Wenn die Presse, insbesondere der TSP, zu einem Diskurs, der ja durch Sie und Ihre Mitstreiter keiner ist und auch keiner werden kann, einlädt, dann muss er als Teil der 4. Gewalt der freien Meinungsäußerung Tribut zollen.

        Damit auch Sie den Satz verstehen: Eine Zensur findet nicht statt. Nur die in der Netiquette formulierten Bedingungen müssen eingehalten werden.

        Ein privater Blog hat derartige Verpflichtungen nicht. Das muss man nicht gut finden. Ihre Beiträge würde ich, wäre ich Betreiber, nicht zensieren. Wenn sie richtig schön absurd sind, Ihre Beiträge und die Ihrer Gesinnungsgenossen, würde ich es so machen wie der Blog DiskursKorrekt. Ich würde eine Kategorie „Heim der Trolle“ einrichten, damit alle was zu lachen haben.

        Wie immer, herzlich Ihr
        Rogue

      • Ach, wissen Sie, lieber rogue, Ihre kleine TAGESSPIEGEL-Fanseite beweist doch nur, dass die Moderatoren des Onlineforums in der Regel richtig liegen, wenn sie sich entscheiden, im Sinne der Seriosität und des korrekten Diskurses auf bestimmte Beiträge zu verzichten.

        Ich werde mich nicht versteigen, mit Ihnen die zahlreichen Schwächen Ihrer „Argumentation“ zu diskutieren (gaga würde das wohl auch wieder zensieren, um Sie ein weiteres Mal zu schützen), daher wiederhole ich nur meine Bitte an Sie: Weiter so! Wenn es Sie nicht gäbe, man müsste Sie erfinden, denn als Aussenstehender kann man gar nicht so eindrucksvoll auf Ihre [Selbstzensur] hinweisen, wie Sie als Betroffener das selbst zu bewerkstelligen in der Lage sind.

        Daher einmal mehr: Danke für Ihre aufopferungsvollen Bemühungen, lieber rogue!

        mog

      • Hi rogue,
        eine Spielecke für Trolle einzurichten, ist eine gute Idee! Ich hab‘ aber nicht die Zeit, mich mit der Technik dieses Blogs zu beschäftigen und deshalb wird’s wohl noch eine Weile dauern, bis ich hier vielleicht mal ’ne andere Architektur installiere. Und ich möchte nicht, dass diese kleine Seite, bis es soweit ist, mit so blödsinnigen Absonderungen, wie denen, wie sie @mog hier dauert hinterlässt, zu einem Rieselfeld für dummes Geschwätz wird.

      • Ja, kann ich gut verstehen. Aber vielleicht ist die Sache ja bald vorbei. Ich habe den Eindruck, im Tagesspiegel weht seit ein paar tagen ein anderer Wind. In DiskusrKorrekt wird auch darüber berichtet. Glaube unter „Atila an der Leine“ oder so. Ich fürchte, unser Moggy bekommt Gegenwind.

        Eigentlich schade, er und die anderen Preisträger des Tagesspiegelmaskottchens waren eigentlich immer ganz unterhaltsam. Im Tagesspiegel taucht er auch kaum noch auf. Wie werde ich ihn und seinen pöbelnden Kollegen dali vermissen.

        Gruß Rogue

      • Nanu, plötzlich fehlt die Antwortfunktion? Bedarf es solcher Tricks, um sich und die Gesinnungskameraden zu schützen?

        mog

      • Ich möchte Ihnen meine Antwort nicht vorenthalten, lieber rogue, daher habe ich meinen Beitrag – der neuen Zensurpraktik des „zensurenspiegel“ entsprechend – ein wenig „beschnitten“:

        Hi rogue,

        seit wann sind sind wir denn per Du, lieber rogue, das ist ja das Allerneueste. Ich kenne Ihre kleine, liebevoll (wenn auch etwas unprofessionell) gestaltete Seite natürlich, schaue sie mir gerne an und amüsiere mich königlich über die explizite Darstellung Ihrer [Selbstzensur]. Wer sonst ausser Ihnen gibt schon so freimütig und schonungslos seine persönlichen [Selbstzensur] preis? Nur weiter so! 😉

        Ich gehe doch davon aus, einen festen Platz in der zu erwartenden Hall of Fame zu erhalten – alles andere wäre den zahlreichen Niederlagen und dem Schmerz, den ich Ihnen und Ihren Gesinnungskameraden zufügen durfte, nicht angemessen. Und – mal ehrlich – was wäre eine TAGESSPIEGEL-Fanseite ohne eine Kategorie “mogberlin”? Ob ich da nun der erste, der zweite oder der dritte bin, der geehrt wird – wen kümmert´s? Mich in meiner legendären Bescheidenheit jedenfalls nicht.

        Es bleibt dabei, was ich anderer Stelle schon sagte, lieber rogue: klaus_weiss, dali, southcross, mogberlin und einige andere sind so interessant, dass es ganze Webseiten zu füllen gibt. Wer spricht eigentlich von Ihnen? 😉

        mog

      • „Nanu, plötzlich fehlt die Antwortfunktion? Bedarf es solcher Tricks, um sich und die Gesinnungskameraden zu schützen?

        mog“

        Das Verschwinden des „Antwort-Buttons“ muss mit dem Layout der Seite zu tun haben. Die automatische Einrückung scheint keine weiteren Ebenen mehr zuzulassen. Und ehrlich gesagt, finde ich dieses von der Technik gesetzte Ende des Geschwätzes jetzt ganz in Ordnung. Gute Nacht!

      • Gut gemacht! Bin richtig stolz auf dich!
        Haste aber schön das Stöckchen apportiert.
        Richtig gut dressierter Junge
        und wie ich gelesen habe jetzt auch mit extra langer Leine von deinem Herrchen.
        in der Fachwelt nennt man dein Verhalten ein obssesive compulsive dissorder.
        (Die folgenden 2 oder 3 Sätze wurden wegmoderiert, gagaberlin)

        …ach nochwas…was hab ich denn so in Indien getrieben?
        Bin ja sowas von neugierig!

        So und nun hol das Stöckchen….

      • Nö, hol Dein Stöckchen selbst, lieber yakiz, Nachdem gaga sich nun entschieden hat, in selektiver Weise zu zensieren (welch´ eine herrliche Ironie in diesem Zusammenhang), um ihre schutzbedürftigen Mitstreiter vor „Diffamierungen“ (haha) zu bewahren, ist die Teilnahme in diesem Blog endgültig sinnlos geworden.

        Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

        mog

        PS. Na, liebe gaga, sind in dieser Antwort an yakiz Ihres Erachtens etwa auch Diffamierungen und Geschmacklosigkeiten enthalten? Kaum zu glauben, welche Blösse Sie sich damit geben. Aber, naja, ausser uns beiden weiss ja niemand, dass mein Beitrag keinen Anlass zur Zensur gab, den die Kommentare anderer User nicht ebenso geboten hätten. Selektive Zensur um „zensurenspiegel“, herrlich 😉

      • hihi….
        Allein die Tatsache dass Du, ich vermute zwanghaft, immer wieder antwortest, und Dich damit tatsächlich in die Oberliga der Trolle spielst, zeigt welches Problem Du mit diesem und anderen Blogs hast.
        Herrlich wie Du auch hier genauso wie im TSP weiterhin den Meister, ach was sag ich da, den König des belanglosen Schlagabtausches heraushängen lässt.
        Ich hoffe doch stark, dass Du uns erhalten bleibst, denn die Anzahl der Leser von rogues Blog wächst auch durch Dich stetig weiter an.
        Du bist sozusagen der Hauskasperle zum Frühstück………

      • Auch ich antworte mit einem fröhlichen „hihi“, lieber yakiz, Euer Hass (genau wie Euer Frust) spricht Bände. Bitte bleibt uns als treue Begleiter auf Euren Fanseiten ebenso erhalten wie ich – in diesem Punkt darf ich Dich also beruhigen – sicher dem TAGESSPIEGEL erhalten bleibe.

        Gar nicht zwanghaft (haha), sondern erneut bestens amüsiert grüsst Dich Dein alter Freund (von dem Du nach wie vor wie besessen zu sein scheinst)

        mog 🙂

      • Ach, eines noch, lieber yakiz, zusätzlich zu meiner anderen Antwort, die von gaga womöglich wieder ebenso willkürlich wie grundlos zensiert werden wird:

        Lustigerweise hast Du unbewusst recht, wenn Du sagst, rogues Fanseite würde auch durch mich an Lesern gewinnen. Es kam nämlich schon vor, dass ich sie verlinkt habe, um anderen TAGESSPIEGEL-Foristen das Vergnügen nicht vorzuenthalten.

        Mitunter ist sie auch zur Anschauung recht hilfreich, wenn Neulinge noch dem Irrglauben aufsitzen, es gehe ALLEN Teilnehmern dort nur um die Debatte und den seriösen Austausch von Argumenten. Welch absurde Auffassung manche (ehemalige) User von einem „korrekten Diskurs“ haben, kann dann sehr aufschlussreich sein.

        Insofern kann man ihm nur dankbar sein, dass er sich so freimütig die Maske vom Gesicht reisst – „dumm wie kewil“, wie man in meinen Kreisen zu sagen pflegt, mit Gold kaum aufzuwiegen 😉

        mog

      • Meine vorherige Antwort kannste Dir von gaga zumailen lassen, lieber yakiz, offenbar ist ihr selektives Zartgefühl mal wieder tangiert 😉

        Du hingegen solltest Dir mal die Frage stellen, was Dich eigentlich zu den untauglichen Versuchen motiviert, mich zu beleidigen. Ich habe Dir doch schon vor langer Zeit gesagt, dass Du dazu nicht in der Lage bist – ebensowenig wie sonst jemand hier übrigens. Es scheint, ich treibe Dich wahrhaftig zur Weissglut, andernfalls kann ich mir diese [präventive Selbstzensur] nicht erklären.

        Weitere Anmerkungen dazu verkneife ich mir mal, um gaga keine Gelegenheit zu geben, ihrer Zensurfreudigkeit zu frönen…

        Ich wünsche Euch allen ein zauberhaftes Wochenende, liebe Freunde 🙂

        mog

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